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Was ist Osteopathie

 

Die historische Entwicklung der Ostheopathie

Das osteopathische Konzept wurde in seinen Grundzügen von Andrew Tayler Still, einem amerikanischen Arzt, im Jahre 1874 entwickelt. Seine Ausbildung als Arzt entsprach dem Standard des 19. Jahrhunderts. Er lernte einen Großteil seiner medizinischen Fähigkeiten nicht während dem Studium, sondern durch die Beobachtung älterer, erfahrener Kollegen, sowie durch seinen Vater, welcher als Missionar und Arzt bei den Indianern tätig war.

 

Nach dem Tod von 2 seiner 3 Kinder zweifelte Still an der Medizin der damaligen Zeit. Von da an galt das Hauptinteresse von Still der Bedeutung des Bewegungsapperates. Deshalb prägte er den Begriff der Osteopathie, um seine neue Form der medizinischen Behandlung zu beschreiben.

 

Prinzipien der Ostheopathie

  1. Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig.
  2. Der Mensch wird als Einheit gesehen, d.h. alle Strukturen stehen miteinander in Verbindung.
  3. kein Osteopath oder Therapeut kann den Organismus heilen(!!!) sondern der Körper muss sich neu organisieren.

 

Dieses Konzept umfasst also ein ganzheitliches Behandlungsmodell. Dazu legt der Therapeut in der Osteopathie seine Hände auf Körperstellen und fühlt mit sanfter Aufmerksamkeit die Spannungsveränderungen im Gewebe und versucht sie wieder, durch gelernte Griffe, in ein Gleichgewicht zu bringen. Dadurch wird der Organismus angeregt die Funktionsstörungen im Körpergewebe wieder selbst zu regulieren.

 

Funktionsstörungen zeigen sich auch in Bewegungsstörungen oder in anderen Störungen im Körper.

 

Zur Ausübung der Heilkunde bedarf es der Erlaubnis (Heilpraktikergesetz). 

Osteopathie ist eine Heilkunde. Durch erlangen des Heilpraktikers bin ich berechtigt Osteopathie auszuführen und den Direktzugang zum Patienten zu haben.